Die Ausstellung „Wounded – The Legacy of War“ zeigt eindrucksvolle und einfühlsame Porträts britischer Soldatinnen und Soldaten, die im Irak, in Afghanistan oder während militärischer Übungen starke Verletzungen erlitten, die ihr Leben verändert haben.

Mit der nüchternen Präzision einer Großbildkamera und vor sachlich ausgeleuchtetem Studiohintergrund dokumentiert der Künstler die Kriegsverletzungen der Männer und Frauen, zeigt ihre Verstümmelungen, Narben und Verbrennungen. Bryan Adams porträtiert ihren trotzigen Willen und Stolz, mit dem sie um ihren Weg zurück ins Leben kämpfen. Die durchaus provozierenden Fotografien zeigen, dass das Leben dieser Menschen trotz der körperlichen Beeinträchtigungen weitergeht. Durch die Kameralinse erzählt Bryan Adams die Geschichte ihres außergewöhnlichen Mutes, ihres Trotzes und ihres Humors.
Die Fotografien dokumentieren nicht das Thema „Krieg“, sondern stellen seine Realität dar. "Wounded – The Legacy of War", von der Hamburger Konzeptagentur „Crossover“ ausgeliehen und kuratiert, reiht sich in die Ausstellungen der Fototage zum Thema „Lokale Welten. Globale Gegenwart“ eindrucksvoll ein.

Zur Ausstellung Wounded – The Legacy of War ist ein gleichnamiger Katalog im Steidl Verlag erschienen. Jetzt werden die Bilder – mit der Hoffnung, einen Dialog anzuregen und ein besseres Verständnis für die Folgen heutiger Konflikte zu entwickeln – einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Zusammen mit zahlreichen Interviews bilden sie ein einzigartiges Zeugnis dieser Art und in den Worten einer der Soldaten – „die ehrlichste Darstellung unserer Leben, die ich je gesehen habe.“

Ausstellungszeitraum vom 30.5. - 28.6.2015

Fotograf/in

Bryan Adams

Location

Städtische Galerie Am Abdinghof

Jahr

2015