Seine Schwerpunkte sieht Robert Schultze in den Bereichen Portrait- und Kunstfotografie.
In der von ihm entwickelten Reihe „Rapidographien“ setzt er sich mit dynamischen Formverläufen alltäglicher Wahrnehmungen auseinander. Bewusst setzt er bei „kreativen Zugreisen“ das Mittel der Bewegungsunschärfe ein, die er noch verstärkt, indem er mit besonders gering lichtempfindlichen Polaroid-Filmmaterialen arbeitet. In langen Belichtungszeiten entstehen als solche kaum noch wahrnehmbare Landschaftsimpressionen, die ihre ursprüngliche Gegenständlichkeit nur noch erahnen lassen oder diese bereits in eine völlige Abstraktion verwandelt haben.
Der Ausstellungstitel ist zugleich Beschreibung der eigenen Aufnahmetechnik: Bei „RAPIDOGRAPHIEN“ handelt es sich um Photographien, die bei hoher Geschwindigkeit aufgenommen werden. Während „kreativer Zugreisen“ entstehen durch den Einsatz von lichtunempfindlichem Polaroid-Filmmaterial und daraus resultierenden langen Belichtungszeiten so die meist abstrakten Landschaftsbilder, die Gegenständliches zum Teil nur noch erahnen lassen und teilweise bis zur völligen Abstraktion auflösen.

Fotograf/in

Robert Schultze

Location

D-Druck

Jahr

2010