Der Künstlerin geht es stets um die Autonomisierung von Fläche und Form und die entscheidende Herausforderung darin, das reine Abbild der Realität zu transzendieren. Damit werden die konventionellen Erwartungen an das Bild als Abbild außer Kraft gesetzt, so dass eine Ästhetik der Unschärfe entsteht.
Häufig sind ihre Werke Ergebnisse eines komplexen Entstehungsprozesses, der die Grenzen zwischen Malerei und Photographie selbst verschwimmen lässt. Der Bezug der Bilder zu den Motiven, die sie abbilden und ihr Verhältnis zum Betrachter scheint unsicher geworden zu sein. Diese Verunsicherung ist aber zugleich eine Befreiung. Aus ihrer individuellen Herangehensweise entsteht eine sehr vielfältige und faszinierende Bilderwelt der Unschärfe, die zugleich irritierend und verführerisch wirkt.

Fotograf/in

Emell Gök Che

Location

Global Island – Libori Galerie

Jahr

2012