Die Fotografien entstehen bei seinen „Wanderungen in der blauen Stunde“. Zu den Lieblingsmotiven des Künstlers zählt die Architektur, die er in Belichtungsreihen mit bis zu acht Einzelaufnahmen aufnimmt. Am PC bringt er die Lichter der Nacht zum Strahlen – peinlich genau, schon fast pedantisch und oft in wochenlanger Kleinarbeit.
„Stahl und Beton, Aluminium und Glas erzeugen gerade bei einbrechender Dunkelheit eine Nichtfarbigkeit in Grau. Meine Bilder bringen die Farbe und das Licht zurück“, so Zuccarini.
Manche Aufnahmen wirken durch die Lichtfülle fast surreal, doch Zuccarini überschreitet nicht die Grenze zum platten Effekt oder schlechten Geschmack. Es entstehen Bilder von atemberaubender Schönheit und Ästhetik, fernab von vordergründiger Effekthascherei oder den üblichen Übertreibungen wie bei vielen andere HDR´s.
Um den begrenzten Dynamikumfang der Digi-Cam´s zu kompensieren, wurde HDR entwickelt. Was Zuccarini daraus macht, können Sie in seiner Ausstellung sehen.

Fotograf/in

Michel Zuccarini

Location

Cafè Röhren

Jahr

2010