In den Arbeiten von Ulrich Heemann steht der Mensch als Individuum in seinem oft isolierten Umfeld, allein, auf sich gestellt, verletzlich und immer auf der Suche. Bis zu zwölf Mal findet man auf seinen Arbeiten immer dieselbe Person. Immer wieder kommuniziert sie nur mit sich selbst. Sieht man von den dargestellten Menschen als Individuum ab, nimmt man eine Ansammlung von Menschen, immer direkt von oben fotografiert, in Lehm-, Schlamm- und Gerölllandschaften wahr. Es sind Arbeiten, die zum großen Teil zeitlich nicht einzuordnen sind. Sie könnten den Menschen vor Tausenden von Jahren und in Tausenden von Jahren zeigen. Was machte den Menschen schon immer aus? Was wird ihn auch in Zukunft in einer immer globaleren Welt ausmachen? Heemann ist es wichtig, den „globalen Menschen“ zu zeigen, nicht die Globalisierung von Kommerz und Konsum.

Fotograf/in

Location

Galerie Kleppart

Jahr

2015

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